Liquid Room


















Liquid Room
2017, vier Performances

Unter dem Namen "Liquid Room" wurden vier aufeinander aufbauende Performances vorbereitet. Zwischen Text, Musik, Bild und Darstellung sollte ein Dialog entstehen, welcher konzeptuell den Raum beeinflusst. Es wurden Fragen nach der Identifikation eines Künstlers in einer Gesellschaft, wo dessen Bedeutung sich ständig verflüssigt, gestellt. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten ist die Rolle eines Künstlers heute nicht eindeutig definiert. Er/Sie tritt als ein Organisator eines Ortes auf, welcher von anderen Spielregeln geführt wird als der Realität. Es bleibt aber trotzdem unklar, welche Regeln es sind.

Erster Teil: Centaurus A – NGC 5128
Centaurus A - scheinbar die Hellste Galaxie und doch mit diesem Energiereichsten Dunkel im Zentrum, dieser Höchsten Gravitation, der Verformung von Raum und Zeit, dass Niemand sie verlassen kann.

Leonid Kharlamov - Performance, Painting
Rolf Pifnitzka – Saxophone, Vocal, Performance
Sebastian Oest – Schlagzeug, Percussion
Pia Abzieher – Cello, Keyboard
Felix Mayer – Posaune.


Zweiter Teil: Menschen die die Welt bewegten
Geschichte wird von Menschen gemacht. Hinter jeder Idee steckt ein kluger Kopf, hinter jeder Entdeckung ein findiger Tüftler, hinter jeder politischen Tat ein entschlossener Charakter, hinter jeder Kulturleistung ein außergewöhnlicher Geist.

Katrin Köhler, Anna Cherepanova, Vitali Cherapanov, Rolf Pifnitzka, Anna Gröger, Tim Huys, Felix Boekamp, Leonid Kharlamov

Dritter Teil: Am Ende vor Und
Etwas, das sich langsam im Wasser bewegt, hat bessere Chancen ans Ufer zu gelangen, denn die Kräfte werden gespart und der Verstand eingesetzt. Voraussetzung ist nur, dass es schwimmen kann.
Die dritte Aktion Liquid Room war ein Versuch, die Wehmut der Nachdenklichkeit zusammen mit euphorischer Zielstrebigkeit zu verbinden und untersuchte die Grenzen des möglichen Ausbruchs im Zeitalter der Einsamkeit.

Katrin Köhler
Leonid Kharlamov

Vierter Teil: The End
Musik entsteht in unseren Köpfen, ebenso wie Bilder. Ohne Interpreten wäre Kunst nicht möglich. Durch die Kommunikation wird der Raum für ein kreatives Handeln geschaffen und durch dieses Handeln bekommen wir die Möglichkeit, wenigstens für einen Augenblick die Zeit ... oh, schon vorbei.

Anna Chekasina
Wladimir Chekasin
Leonid Kharlamov





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© Leonid Kharlamov