Lola
























Lola
2016/2017

Lola verschwendet gern ihre Ideen und Geld. Doch trotzdem ist sie bodenständig. Dieser Widerspruch pflegt sie, um nicht zwischen inszenierten Freunde, die keine gute Ideen für eine sinnvolle Verschwendung haben, aufzufallen. Niemand weiß wirklich womit ihre Handeln motiviert ist, den sie ist davon über zeugt, dass die großen Taten keine logische Absicherung brauchen. Sie entstehen aus dem nichts. Es ist ein Spiel. Lola geht durch das Leben, wie die anderen singen. Sie hört immer Musik.
Sie kann sie alle haben, doch sie bleibt lieber unten, den von da aus sehen die Menschen besser aus. Jeder hat irgendwo ein Pickel versteckt, und Lola sieht keine Notwendigkeit ihn zu entdecken. Sie verweilt viel lieber bei ihren emanzipierten weiblichen Emotionen, welche kein Mangel in Darstellungen zulassen, und ist dabei, wie wir es schon feststellen konnten, bodenständig zu bleiben. Apropos Mangel. Auch sie können einfach perfekt sein.
Lolas Dasein ist wie ein Matrosen Hemd, gleichzeitig schräg und cool. Das gefällt ihr. Sie ist eine von wenigen Menschen, welche in ihren Leben nichts ändern wollen. Sogar das Leid vervollständigt ihre Ego. Dan ist es eben ein trauriges Lied.
Ein wichtiger Aspekt bei einem Song, ist die Zeit. Es ist das, was Lola tatsächlich zum wütenden weinen bringen kann. Wenn die Zeit nicht stimmt, will man einfach nur töten... oder so. Die Melodie soll die Länge entsprechen, genau so wie eine Blüte dem Stil angepasst ist. Sonst sind die Bemühungen umsonst, und keiner wird die Situation aus diese peinliche Lage retten können. Die Musik ist eine Wissenschaft, aber keine Medizin, wenn ihr versteht was Lola meint.
Leonid Kharlamov
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© Leonid Kharlamov